Der Semesterbeitrag

Der Semesterbeitrag zum Sommersemester 2016 beträgt 357,60 €* .

Dieser Beitrag setzt sich wie folgt zusammen:

RMV-Semesterticket 205,35 EUR
Nordhessischer VerkehrsVerbund (NVV) 5,40 EUR
Erweiterung (VGWS) 0,60 EUR
Palmengarten 1,10 EUR
Kulturticket 1,05 EUR*
Sozialticket 0,50 EUR*
AStA-Härtefonds 0,60 EUR
Beitrag Studierendenschaft 9,50 EUR
Beitrag zum Studentenwerk 81,50 EUR
Call-a-bike 2,00 EUR
Verwaltungskostenbeitrag 50,00 EUR
 

Gesambeitrag

357,60 EUR*

(Zum Vergleich nochmal die alten Zahlen vom SoSe 2013 (SoSe 14 haben wir leider nimmer).

Der Semesterbeitrag beträgt zum Sommersemester 2013 = 327,50 EUR 

Dieser Beitrag setzt sich wie folgt zusammen:

RMV-Semesterticket

190,00 EUR

Erweiterung Nordhessischer VerkehrsVerbund

5,00 EUR

Palmengarten

1,10 EUR

AStA-Härtefonds

0,40 EUR

Beitrag Studierendenschaft

8,50 EUR

Beitrag Neubau Studierendenhaus

1,00 EUR

Beitrag zum Studentenwerk

70,00 EUR

CamRad

1,50 EUR

Verwaltungskostenbeitrag

50,00 EUR

Gesambeitrag                

327,50 EUR

(Die Rückmeldung zum SoSe ist immer: 1.1. – 31.1. (Nachfrist 1.2.-28.2. + 30€); Die Rückmeldung zum WiSe ist immer: 1.7.-31.7. (Nachfrist: 1.8.-31.8. + 30€))

Diese Information findet ihr auf der Homepage der Uni Frankfurt. Doch leider findet man nirgendwo Erläuterungen zu den verschiedenen Punkten. Wir versuchen hier einmal einen Überblick zu geben, was das alles bedeutet. Dabei wollen wir besonderen Augenmerk auf die neuen Kostenpunkte legen.

 

RMV-Semesterticket, Erweiterung Nordhessischer Verkehrsverbund (NVV), CamRad

 

Leider steigen aufgrund der letzten RMV-Vertragsverhandlungen die Kosten für das Semesterticket noch einmal um 10€. Danach sind die Steigerungen jedoch angepasst am die Preiserhöhungen der Zeitkarten im Auszubildendentarif. Das ist blöd, aber im Hinblick auf die Reichweite des Tickets noch immer sehr günstig.

Doch steigen die Kosten des Semestertickets genaugenommen nicht um 10€, sondern um 16,50€. Was hier als drei Einzelposten aufgezeigt wird ist eigentlich ein Update für euer Semesterticket. Denn ab dem kommenden Semester könnt ihr nicht nur zu den Grenzgebieten des NVV fahren, ihr könnt auch darüber hinaus euch im NVV-Gebiet mit eurem Semesterticket bewegen.

Zudem könnt ihr ab dem kommenden Semester auch die Fahrräder von der Bahn kostenfrei/kostengünstig nutzen. Das heißt: Fahrten mit einer Länge von max. 45 Minuten sind kostenfrei. Ab der 46. Minute kostet es dann 0,08 EUR/Minute bzw. 9 EUR pro

Tag. Ihr müsst dabei bedenken: Nur zurückgebrachte Fahrräder zählen als Fahrtbeendigung. Die Rückgabestellen sollen jedoch bekannt gemacht und ausgebaut werden.

Beitrag Studierendenschaft

 

Der Beitrag an die Studierendenschaft fließt in einen Haushalt, den der AStA macht und das Studierendenparlament verabschieden muss. Mit diesem Geld wird beispielsweise die Arbeit von Fachschaften unterstützt. Leider ist der Haushalt, genauso wie der Umgang damit, alles andere als transparent. Wir wollen dafür sorgen, dass sich das ändert!

Palmengarten

 

Durch den Palmengarten zu gehen ist eine sehr schöne Abkürzung zwischen dem IG-Campus/Westend und Bockenheim. Damit ihr diese Abkürzung kostenfrei nutzen könnt, zahlt ihr jedes Semester 1,10€. Der positive Nebeneffekt ist: Ihr könnt nicht nur zum Pendeln kostenfrei in den Palmengarten. Mit dem Palmengartenticket, das ihr durch den Beitrag auf eurer Goethecard habt, könnt ihr das ganze Semester kostenlos in den Palmengarten gehen.

AStA-Härtefonds

Der AStA-Härtefonds ermöglicht es Studierenden, die aus verschiedensten Gründen das Semesterticket nicht finanzieren/behalten können, das Geld für ihr Semesterticket zurück zu bekommen. Was genau alles dadurch abgedeckt ist, und was Voraussetzungen für eine solche Rückgabe sind, könnt ihr in der Härtefondsatzung (wird noch verlinkt)) nachlesen.

Kulturticket

Mit dem Kulturticket könnt ihr bisher 13 verschiedene Museen besuchen ohne Extraeintritt zu zahlen (Archäologisches Museum, DAM, HMF, Caricatura, Kindermuseum, Jüdisches Museum, Museum Judengasse, Institut für Stadtgeschichte, Weltkulturenmuseum, MMK, MAK, Ikonen Museum, Deutsches Filmmuseum). Zusätzliche Angebote werden derzeit ausgehandelt.

 

Rest

EDIT: Der Verwaltungskostenbeitrag wird vom Land eingezogen um es als regluläre Mittel wieder an die Uni zu geben. Die Uni hat nichts mehr davon, nur das Land hat weniger Ausgaben.

Wir haben eine Resolution im Studierendenparlament eingereicht und mit hoher Mehrheit beschlossen, die diesen Beitrag kritisiert. Wir hoffen sie wurde an die richtigen Stellen vom StuPa-Präsidium weitergeleitet.

Und das Studentenwerk nutzt mutmaßlich die 70€ für einen Ausbau oder eine Beibehaltung ihres Angebotes. Die letzten Jahre zeigen zumindest eines: Für eine Senkung der Mensapreise nutzen sie es nicht….

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Eine Antwort zu Der Semesterbeitrag

  1. lafo schreibt:

    Der Verwaltungskostenbeitrag sind einfach versteckte Studiengebühren. Er wurde eingeführt, weil Studiengebühren zu diesem Zeitpunkt nicht möglich waren. Als Studierender hat man allerdings wenig davon und einige Verwaltungssachen sind übertrieben teuer (GoetheCard 35€, Ausdruck von Dokumenten usw.)

    Bei den Mensapreisen bin ich vollkommen Eurer Meinung. Man könnte die Preise natürlich Senken oder über eine Verbesserung der eher bescheidenen Essensqualität nachdenken. Zu den Preisen: Es ist z.B. wenig nachvollziehbar, wenn eine einfacha Beilag das Doppelte kostet wie an anderen Unis. Vor einigen Semestern fanden sich auf der Website noch merkwürdige Begründungen für Preiserhöhungen wie etwa „wegen hoher Energiepreise in Holland und anhaltender Dürreperioden in Spanien müssen wir die Preise…“.
    Bezüglich der Essensqualität gibt es in der deutschen Mensalandschaft sehr positive Beispiele. Nach mehrmaliger Kontaktaufnahme mit dem Studentenwerk, bezüglich Preis aber insbesondere der Qualität und neuer Konzeptvorschläge, die von anderen Mensen übernommen werden könnten bin ich etwas resigniert. Ein konstruktives Feedback mit Veränderungsvorschlägen, auch jenseits von Preisgestaltung, scheint dort nicht wirklich zu interessieren: Essen und Menügestaltung sei Sache der Mitarbeiter in den Küchen und die Preise entsprächen der von Betriebskantinen im Rhein-Main-Gebiet!

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