Soft Skill Workshops

Da ja aktuell eine starke Unklarheit über die Zukunft der Softskillkurse herrscht, wollen wir hier Klarheit bringen und auf eine Initiative von Studierenden der Kurse hinweisen, die sich für eine Beibehaltung stark machen wollen.

Die Gruppe Studierender wollen Mails an den zuständigen Vizepräsiden Schubert-Zsilavecz verfassen, in denen sie sich für eine Beibehaltung der Softskillkurse in der derzeitigen Form aussprechen. Dies soll verdeutlichen, dass großes Interesse an den Kursen, wie sie aktuell bestehen,  und deren Beibehaltung vorhanden ist. Auch ihr könnt ihm eine Mail schreiben:

Schubert-Zsilavecz[at]pharmchem.uni-frankfurt.de

Ihr könnt euch aber auch zunächst einmal mit den Studierenden in Kontakt setzen. Da wir nicht einfach Mails von Studierenden (die man nicht im lsf findet wie die Mailadresse von Schubert-Zsilavecz) online setzen wollen, sendet eure Kontaktmail am besten an uns (piraten[at]stud.uni-frankfurt.de) und wir leiten eure Mail weiter.

Aber damit ihr auch wisst worum es überhaupt geht und was geplant ist, hier eine Erläuterung:

Die Softskillworkshops sind bisher beim Zentrum für Weiterbildung an der Uni angesiedelt. Der leitende Dozent war (und ist noch) Dr. Kappel. Dieser will nun jedoch in den Ruhestand gehen. Er hätte das Projekt an seine Mitarbeiter weitergegeben, doch das Präsidium nahm das nahende Ende der Arbeitszeit von Herrn Kappel zum Anstoß Neuerungen anzustreben die ein Beibehalten des Zentrums für Weiterbildung nicht vorsehen. Die Softskill Workshops sollen stattdessen an eine andere Gruppe „Starker Start ins Studium“ gegeben werden. Dort sei geplant die Softskillkurse nur noch in Fachclustern anzubieten, sodass nur noch Studierdes gleichen Fachclusters zusammen sitzen. Fachcluster sind die:  Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften und Lehrerbildung. Eine weitere Änderung ist, dass die Gruppen größer werden sollen. Das Ergebnis, wenn man beide genannten Änderungen zusammen nimmt, ist das gleiche Problem das auch in Klassenräumen gerne übersehen wird. Durch die Fachcluster wird eine gewisse Homogenität der Studierenden erwartet – was bei den verschiedenen Fachbereichen ohnehin schon unsinn ist – doch jedes Individuum bleibt trotzdem individuell. Man hat keine homogene Masse, sondern noch immer eine heterogene Gruppe vor sich. Und je größer die Gruppe ist, umso schlechter kann auf diese Heterogenität eingegangen werden.

Um die Vorerfahrung besser zu gewährleisten ist zudem eine engere Bindung „an Fachveranstaltungen und damit an die wissenschaftlichen Inhalte“ geplant und ein Co-Teaching mit den Lehrenden. Das kann jedoch dazu führen, dass in Veranstaltungen erwartet wird, dass man so einen Workshop besucht, bzw. bestimmte Vorerwartungen sind, wenn man da einen Kurs besucht hat. Enicht völlig auszuschließen, dass die Freiwilligkeit dann gewissen Grenzen unterliegen könnte. Es soll jetzt schon – laut Aussage einer Studentin – Fachbereiche geben, welche die Workshops verpflichtend ansehen. Würde das Programm verpflichtend werden, ist die dann entstehende Qualität jedoch fraglich.

Schließlich sollen auch Gelder für die Dozierendenhonorare gekürzt werden, was einen Abbau des Angebots befürchten lässt. Bei einer Stelle ist es bereits jetzt schon bekannt, dass es bei Umsetzung dieses Vorhabens des Präsidiums fraglich ob sie weiterbestehen wird.

Die Workshops bestehen nun schon 5 Jahre und sind seither beim Zentrum für Weiterbildung angesiedelt.

Es ist nicht unwahrscheinlich – eigene Vermutung -, dass mit der umwidmung an „Starker Start fürs Studium“ ein programm gepusht werden soll mit einem sehr gut laufenden Projekt. Weil auch wenn der Erfolg geringer ist als bisher, würde es (da es ja ein neues Gewandt mit der Fachclusterung an hat) als tolles neues Projekt von „Starker Start ins Studium“ angesehen werden das halt noch in den Kinderschuhen steckt.

Wie ist der Stand der Entscheidung?

Der Aktuelle Stand ist so, dass es zwar einen Präsidiumsbeschluss gibt. Dennoch setzt sich die aktuelle Kommission (die studentischen Mitglieder), die über die Gelder entscheidet, für ein Rückgängigmachen des Beschlusses ein. Deshalb ist es sehr sinnvoll, wenn von Seiten der Studierendenschaft Statements dazu an den der Kommission vorsitzenden Vizepräsidenten geschickt werden.

Im nächsten Kommissionstreffen soll es noch einmal über das Thema gehen mit den entsprechenden VizepräsidentInnen die sich darum kümmern.

Weitere Vizepräsidenten, an die ihr eine Mail schicken könnt (und die dafür ebenfalls zuständig sein sollen) sind:

bruehl[at]soz.uni-frankfurt.de

klump[at]pvw.uni-frankfurt.de

Woher haben wir unsere Infos:

zentrale QSL-Kommission (Schubert-Zsilavecz, aus den Anträgen und in der Kommission im Verlauf erfahren)

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Eine Antwort zu Soft Skill Workshops

  1. Tim schreibt:

    Meinungsbildung läuft

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