Warum es uns gibt

Wir, die Piraten Hochschulgruppe, haben uns Ende 2011 gegründet, da wir der Meinung waren, dass es eine richtige Piraten Hochschulgruppe geben sollte.

Das Anne-Bonny-Komitee, welches damals noch bestand und sich mit dem Namen der Piratenpartei schmückte, kündigte schon zu Beginn der Legislatur davor an, dass sie mit der Piratenpartei nichts zu tun haben und nichts zu tun haben wollten.

Somit sind wir tatsächlich die erste Hochschulgruppe die sich mit den Werten und Inhalten der Piraten tatsächlich auseinandersetzt.

Von den angekündigten Zielen des Anne-Bonny-Komitees, die ihnen laut der Wahlausgabe wichtig waren, haben sie kaum etwas umgesetzt. Im Gegenteil stellten sie sich vehement gegen Maßnahmen für mehr Transparenz. Diese waren – um konkrete Beispiele zu geben – die Einrichtung eines Livestreams für das Studierendenparlament und die Einrichtung einer Homepage des Studierendenparlament. In der AG-Öffentlichkeit des Studierendenparlaments, in der wir von Anfang an konstant mitgearbeitet haben, ist das Anne-Bonny-Komitee nie aufgetaucht und hat nichts eingebracht.

Die Idee eines Livestreams wurde hingegen von Mitgliedern unserer Gruppe stark gemacht.

Wir nehmen uns hierbei ein Beispiel an Gießen, die eine sehr informative Homepage haben und seit Jahren ihre Sitzungen via Livestream den Studierenden zugänglich machen. Gießen streamt zudem ihre AStA-Plena. Das anzugehen sehen wir als einen möglichen nächsten Schritt. Was wir jedoch aus der AG-Öffentlichkeit bisher erreicht haben, ist die Einrichtung eines Öffentlichkeitsbeauftragten für das Studierendenparlament. In Bezug auf den Livestream wollen wir nun zeigen, dass Interesse in der Studierendenschaft besteht und den Antrag ins kommende neue Parlament mit einer ausgearbeiteten Ordnung einreichen.

Wir wollen uns ebenfalls weiter einsetzen für die Einrichtung einer Homepage für das Studierendenparlament.

In Bezug auf den Aspekt Homepage, wollen wir nicht unterschlagen, dass das Anne-Bonny-Komitee sich für die Erneuerung der AStA-Page eingesetzt hat. Doch dazu sei zu erwähnen, dass viel Geld dabei an Leute aus dem Bekanntenkreis des Anne-Bonny-Komitees (und des AStAs) geflossen ist. Eine bessere und professionellere Arbeit wäre auch für weniger  Geld möglich gewesen.

Das Anne-Bonny-Komitee hatte sich letztes Jahr aus 3 Hochschulgruppen zusammengesetzt (Lili, FDH, Grüne). Sie haben den Namen Piraten genutzt um die Stimmen derjenigen zu bekommen die Piraten wählen und um ihre Gruppen weiterhin im AStA zu halten.

Das finden wir falsch. Wir wollen keine Tarnliste sein!

Es gibt viel zu viele Wahlblasen. Wir wollen eine wirklich neue Gruppe sein, die der Piratenpartei nahe ist und auch gerne mit ihr zusammenarbeitet, wenn sich Möglichkeiten ergeben. Schon jetzt pflegen wir einen guten Kontakt mit den Piraten.

Wir sind auch die Hochschulgruppe, die sich als die offizielle Piratenvertretung an der Uni Frankfurt bezeichnen kann. Denn, im Gegensatz zum Anne-Bonny-Komitee, haben wir die Anerkennung der Piraten Frankfurt bekommen, dass wir die einzige richtige Piratenhochschulgruppe an der Uni Frankfurt sind.

In Bezug auf unsere Ziele, haben wir uns bisher auf vier Hauptaspekte konzentriert die wir als gruppenspezifische Arbeitsziele ansehen. Wir wollen Transparenz und Öffentlichkeit in der Uni! Das heißt, wir wollen, dass die verschiedenen Gremien selbst (studentische und universitäre) und ihre Arbeit bekannt werden. Abläufe und Entscheidungen sollen publik werden.

Wir wollen aber auch Transparenz in anderen Angelegenheiten. Wir wollen Antworten darauf, was mit dem Geld passiert das wir auf unsere Goethecard laden (während wir das Geld nicht nutzen). Wir wollen wissen wofür der Verwaltungskostenbeitrag genutzt wird, den wir jedes Semester mit unserem Semesterbeitrag zahlen müssen. Und wir wollen Antworten was mit dem Geld an der Uni und mit dem Geld der Studierendenschaft genaues passiert. Schließlich zahlen wir nicht nur an die Uni, sondern auch an die verfasste Studierendenschaft.

Schließlich finden wir aber auch strukturelle Dinge wichtig. Wir wollen uns einsetzen bei der Entwicklung von Ginko und wir wollen einen Ausbau des Internetzugangs an der Uni. Es kann unserer Meinung nach nicht sein, dass es an manchen Stellen des Campus kein Internet gibt (wie zum Beispiel im Philosophencafé und anderen Stellen im IG-Farben Haus). Es kann unserer Meinung nach aber auch nicht sein, dass es in Gebäuden wie dem Otto-Stern-Zentrum zu wenig Steckdosen gibt und sie im Hörsaalzentrum, auf dem IG-Farbencampus, zugeschlossen werden. Wir sind der Meinung, dass eine Verbesserung der Infrastruktur – online und offline – extrem wichtig ist. Deshalb ist das ebenfalls ein wichtiger Schwerpunkt von uns.

Schließlich wollen wir uns aber auch für einen Ausbau der studentischen Kultur an allen Campi einsetzen. Durch Unterstützung studentischer Initiativen und Fachschaften, wollen wir dafür sorgen, dass sich die studentische Kultur an allen Campi ausbauen und entwickeln kann.

Wie den anderen Hochschulgruppen, sind auch uns Themen wie Wohnraum und der Umzug des Campus Bockenheim wichtige Themen. Doch, dass diese Themen wichtig sind und auch allen wichtig sein sollten – ist für uns selbstverständlich. Sie an jeder möglichen Stelle als einzige Hauptthemen herunterzubeten, sehen wir daher als redundant.

Was wir jedoch auch wichtig finden, ist ein Erhalt und Ausbau sinnvoller Einrichtungen wie die Softskillworkshops des Zentrums für Weiterbildung. Deswegen ist es uns einerseits sehr wichtig, Initiativen zu unterstützen die sich an solchen Stellen stark machen. Und damit Aktionen nicht ins Leere laufen, ist uns ebenso wichtig einen konstruktiven Kontakt mit dem Präsidium zu halten. Denn Aktionen sind eine Sache, der konstruktive Dialog eine andere. Und beides empfinden wir als sehr wichtig.

Besonders in den letzten Semestern wurde das Thema der Mensapreise immer wichtiger. Wir setzen uns für gerechte Mensapreise an allen Campi ein. Bereits im Sommersemester 2014 haben wir deswegen, zusammen mit dem SDS, eine Petition gestartet, die dem Studierendenwerk übergeben wurde. Neben dieser Problematik möchten wir, dass der Campus Niederrad endlich eine eigene Mensa bekommt, was häufig übersehen wird.

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